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September 2010
Tierschutz kennt keine Ländergrenzen!
Deshalb arbeiten auch deutsche und ausländische Tierschützer eng zusammen, um kranken, verletzten
und hilfsbedürftigen Tieren eine optimale Versorgung geben zu können.
Aber auch der beste gute Wille wird im Winde verfliegen, wenn das Tier nicht von einem zum anderen
Ort gelangen kann.
Fliegen! das ist das Stichwort, denn jetzt kommen WIR ins Spiel.
Menschen, die sich als Flugpaten zur Verfügung stellen und Tiere oder Hilfsgüter auf ihr Flugticket
als Sonder -oder Übergepäck mitbefördern.
Wir haben es gemacht und es war ganz einfach.
Beim Tierschutzverein in unserer Nähe haben wir uns als Flugpaten angemeldet. Meist haben die
Vereine auf ihrer Homepage Online-Formulare in die man alle Daten, wie Namen, Datum, Flugzeiten
Fluggesellschaft, Flugnummer etc., eingeben kann. Man kann sich auch vorab über Tierschutzvereine
in seinem Reiseland informieren und sich direkt dort anmelden.
Der Verein bucht dann auf den entsprechenden Flug die Box /en dazu und begleicht auch alle Gebühren.
Die Buchungsbestätigungen der Fluggesellschaft muss man dann aber mit sich führen.
Am Tag unserer Heimreise waren wir dann, wie üblich, 2 Stunden vor Abflug am Airport.
Ein freundlicher Mitarbeiter des Tierschutzvereins brachte die beiden vierbeinigen Mitreisenden in
ihren „Sänften J“ mit den erforderlichen Impfpässen und gemeinsam gingen wir dann zum
Check-in-Schalter.
Nach Vorzeigen der Buchungsbestätigungen wurden die beiden Boxen als Sondergepäck miterfasst
und bekamen wie unsere Koffer ihre Aufkleber.
Normalerweise ist dies erst einmal alles, was der Flugpate am Abflugort zu tun hat und man kann nun
ganz gemütlich und entspannt seinen eigenen Interessen nachgehen.
Wir waren allerdings neugierig und wollten außerdem dem Mitarbeiter etwas behilflich sein.
Am Sperrgepäck-Schalter mussten die Tiere noch einmal herausgenommen werden, weil die Boxen
durch den Scanner geschoben wurden. Gute Gelegenheit auch, für ein letztes „Gassi-gehen“.
Dann bekamen sie noch eine kleine Beruhigungspille, damit das alles nicht so stressig für sie ist.
Im Heimatflughafen angekommen, lief alles auch ganz einfach ab. Zuerst holten wir unser Gepäck vom
Rollband und dann kamen auch schon unsere beiden Mitflieger am Sperrgepäck-Schalter an.
Auf die Gepäckwagen verstaut, rollten wir dann ganz entspannt nach draußen, wo eine Mitarbeiterin
des Vereins die Tiere in Empfang nahmen. Und somit war unsere Aufgabe als Flugpate schon zu Ende.

Wir sind sehr glücklich und zufrieden einer guten Sache gedient zu haben!
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Hier geht´s zu ihrem Flugpatenschaftsformular
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