Neuigkeiten:
Nach Hause - Teil 2
Nach Hause - Teil 1

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Frühlingsbasar
Wilma
05.03.2012
Mein erster Pflegehund
20.02.2012
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Nach Hause
16.01.2012
Was ist eigentlich..
13.01.2012
Neues von Kasimir
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Der Odenwald Bericht
Euer Kazou ist heute nicht wirklich gut drauf! |
Arbeitseinsatz auf KretaEndlich! Der herbei gesehnte 30. September stand vor der Tür, und ich fieberte unserem Flug auf die Sonneninsel Kreta entgegen. Doch diesmal ging es nicht in den All-Inklusive-Urlaub mit Mann und Kindern, sondern zum Arbeitseinsatz bei unserem Partnerverein APAL mit der 1. Vorsitzenden Brigitte Scheichel. |
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In Heraklion angekommen, ging es gleich in Richtung Plakias. Die warme Sonne fühlte sich gut an, und als wir uns Plakias näherten, glitzerte sie auf der Meeresoberfläche, und ich fühlte mich wohl hier, so wie bei den letzten Familienurlauben. Obwohl ich schon viel über die Arbeit unserer Freunde in Plakias wusste, hätte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht für möglich gehalten, was mich in den nächsten fünf Tagen erwarten sollte. |
Die Kastrationsaktion In Plakias angekommen, begrüßten wir unsere Freundin Brigitte, die mitten in einer Kastrationsaktion steckte. Eine Tierärztin vom Tierärztepool, die auf der ganzen Welt solche Aktionen durchführt, war zwei Tage lang bei APAL im Einsatz. An unserem zweiten Tag erlebten wir diese Aktion live und konnten nach unseren Kräften unterstützen. Angefangen beim Scheren von einem Kettenhund, Aufstellen von Katzenfallen, damit die Tiere zum Kastrieren gebracht werden können, bis hin zum Säubern der OP-Instrumente – wir waren zu allem bereit. Die Tierärztin kastrierte innerhalb von zwei Tagen rund 70 Hunde und Katzen, führte eine Augen-OP sowie eine Beinamputation an einem Hund durch. Was diese Frau mit ihrem Helfer Roman in diesen Tagen absolvierte, war unglaublich. Hut ab vor den Beiden! Nach einem langen Arbeitstag, an dem es auch genug Zeit für Streicheleinheiten bei den kastrierten Hunden gab, kam am Ende die bittere Realität – die Hunde mussten nach der Kastration zurück zu ihren Besitzern an die Kette. Musste ich das nun verstehen? Brigitte erklärte mir, dass vor ein paar Jahren die Bauern alle gegen Kastrationen waren. Ihrer Meinung nach sollten die Hündinnen wenigstens einmal Babys bekommen. Alles andere sei gegen die Natur. Es hat Jahre gedauert, bis der Verein die Menschen in der Region Plakias zum Umdenken bewegen konnte, sodass manche einer Kastration ihrer Hunde und Katzen zustimmten. |
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Mein FindelkindAn diesem Tag hatte ich ein tolles Erlebnis. Beim Zurückbringen eines kastrierten Hundes sah ich einen streunenden Hund in den Bergen. Brigitte fuhr ihm nach und wir sahen, wie er in einen Olivenhain rannte. Ich schnappte mir Wurst, die Brigitte immer bei sich hatte, sprang aus dem Auto und versuchte ihn zu locken. Und siehe da, es dauerte nicht lange und es kam eine grau-schwarze kleine Hündin auf mich zu. Ich nahm sie auf den Arm, verfrachtete sie ins Auto und wir nahmen sie mit zu Brigitte. Hier wurde sie gleich von der Tierärztin kastriert. Ich bestand darauf, dass diese kleine Dame nach Deutschland kommen würde. Brigitte taufte sie auf den Namen Diana. |
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Versorgung der KettenhundeAm zweiten Arbeitstag sollte die Kettenhundeaktion durchgeführt werden. Von dieser hatte ich schon von meinen Kolleginnen gehört. Doch was mich dort erwartete, hätte ich mir nicht vorstellen können. Mit Brigittes Jeep ging es über Schotterwege, die kaum befahrbar waren, in die Berge. Ausgestattet mit riesigen Wasserkanistern, Hundefutter, Flohhalsbändern in verschiedenen Größen, Wurmtabletten, Floh- und Zeckenspray fuhren wir den ersten Stall an. Ein Taubenschlag, der mich sprachlos stimmte. Hier wohnte keine Menschenseele. Ein kleines Gebäude, welches aussah wie eine alte Garage. Davor befanden sich fünf Hunde, jeder an einer Kette befestigt. Sie freuten sich, uns zu sehen, drückten ihre dünnen Körper an uns und waren für jede Streicheleinheit dankbar. |
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| Jeder von uns hatte seine Aufgabe: Esther säuberte die dreckigen Wassereimer und füllte sie mit frischem Wasser. Brigitte und Gisela verabreichten Wurmtabletten und neue Flohhalsbänder. Claudia rechte den Hundekot und Dreck zusammen, ich gab den Hunden frisches Hundefutter. An diesem Tag fuhren wir acht solcher Ställe an. Entweder werden diese Hunde zum Jagen benutzt oder als „Stoppschild“ für die Schafe. Sie ketten die Hunde an der Straßenseite an. Die Schafe werden diese Straße wegen des Hundes nicht passieren und somit hat der Hund seinen Nutzen vollbracht. Dies in der prallen Sonne, an einer kurzen Kette, manchmal ohne Wasser und nur mit wenig Futter. Würden Brigitte und ihre Helfer diese Tour nicht regelmäßig auf sich nehmen, wer weiß, wie sie manche der Hunde vorfinden würden. Was mich faszinierte: All diese Hunde suchten unsere Nähe, wollten gestreichelt und geschmust werden. Oft kam mir der Gedanke: „Wieso muss dieser tolle Hund hier an der Kette leben? Würde ich ihn mitnehmen, könnte ich ihm ein besseres Zuhause bieten.“ Jedoch erklärte mir Brigitte, dass innerhalb kürzester Zeit ein neuer Hund an dieser Kette hängen würde. Sie kann nur den Hunden helfen, die nicht mehr gewollt werden, sei es, weil sie schlecht jagen oder zu alt geworden sind. Nach sieben Stunden endete dieser Arbeitstag. Abends lag ich noch lange wach und ließ den Tag Revue passieren: Hat ein Hund so ein Leben verdient? Wie kann man glauben, dass ein Hund keine Gefühle hat und keine Schmerzen verspürt? Dies ist nämlich die Meinung der meisten Kreter. Der dritte Arbeitstag brachte uns wieder in die Berge der Region Plakias. Wir verteilten zehn neu gebaute Hundehütten an Vierbeiner, die bis zu diesem Zeitpunkt nur eine verrostete Tonne hatten. |
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Nach fünf Tagen sollte es wieder nach Hause gehen …Während unseres Aufenthaltes besuchten wir Kathy und Brian, die Katzenpflegestelle. Hier befinden sich 70 Katzen in unterschiedlichen Bereichen. Die Babykatzen saßen in großen Katzenzimmern in der Krankenstation zur Beobachtung. Ältere Katzen mit eigenen Zimmern und Auslauf leben hier wie im Katzenparadies. |
Diana Wolf, Einhausen |
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Vor dem einsamen Gebäude befanden sich fünf Hunde, jeder an einer Kette befestigt. Oft bietet eine rostige Tonne den Hunden den einzigen Schutz vor Wind und Wetter. Die stabilen Hütten bringen wenigstens ein bisschen Licht in das trostlose Dasein der Kettenhunde. |
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Ich nehme es einfach mal so hin wie es ist. Letzte Nacht durfte Lina mit in seinem Bett schlafen. Weil Jo so ein schlechtes Gewissen hatte und den ganzen Tag unterwegs war. |
| Davon erzähle ich Euch Morgen - und von Kasimir. |