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Neues von Rocky

Sein Ohr war verheilt, die Pippi-Problematik gelöst, ein bisschen mehr auf den Rippen, kastriert.....Zeit für den Abschied von Rocky. Nicht alle Hunde können wir in eine ideale neue Familie vermitteln, oft müssen wir uns damit zufrieden geben, die Lebensumstände eines Tieres zu optimieren. Als Trost bleibt die Hoffnung, dass wir mit unserer Arbeit den Einheimischen vermitteln, wie sie den Umgang mit ihren Tieren verbessern können.

Das soll nicht heißen, dass es mir leicht fällt, mich von einem meiner Schützlinge zu trennen. Aber oft bleibt keine andere Lösung.

Rocky

Wenn ich bei unserem Dicken auch oft das Gefühl habe, er freue sich darüber, endlich wieder eine Nervensäge los zu sein, scheint Pünktchen jedesmal aufs neue irritiert, warum ihre geliebten Spielgefährten jedesmal so plötzlich spurlos verschwinden.

Rocky

Zumindest hatten wir für Rocky noch eine Hütte in petto. Die war eigentlich, wie schon so oft, für hinters Haus gedacht, um Neuzugänge für kurze Zeit vom Rudel zu separieren. Aber dann findet sich meist doch ein Hund, der sie dringender benötigt. Und da Rocky nun für ein paar Wochen die Vorzüge eines mit Decken ausgelegten Körbchens genießen durfte, hätte ich nicht mehr gut schlafen können, wenn ich ihn an seine blaue Plastiktonne zurückgebracht hätte.

Rocky

Irgendwann war es dann so weit. Schweren Herzen brachten Maren und ich Rocky wieder in sein Dorf. Wir bauten die neue Hütte auf und installierten eine Laufleine. Rocky schien ganz zufrieden mit seiner neuen Einrichtung, konnte uns dennoch nicht das mulmige Gefühl nehmen als wir dort wegfuhren.

Rocky

Text und Fotos: Marita

 

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