Neuigkeiten:

29.06.2010


LAILA:
Ich habe ein Zuhause!

Schaut selbst....



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02.07.2010


Mein alter Freund Georgie

Erinnern Sie sich noch? Georgie, der Brückenhund?


Noch immer besuche ich ihn fast täglich. Nein, nicht an seinem alten, staubigen, fürchterlichen Platz  an der Brücke in Preveli, sondern auf der Homepage des Tierheimes Landsberg am Lech unter den zu vermittelnden Hunden...



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12.05.2010


Wir brauchen Ihre Hilfe!

Dringend Spenden und Flugpaten benötigt!



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22.04.2010

Einen ganz lieben Gruß aus Witten

Neue Hütten
von Senta

18.02.2010

Endaxi .... ?  Endaxi !

kleiner Fuchs

. . . mit Happy End ! ! !

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Mirri,

ein finnisch-, deutsch- und englischer Gemeinschaftsakt auf griechischem Boden

Ein wunderschönes weißes Kätzchen wurde in der Nähe von Chania geboren. Über ihre ersten 3 Wochen können wir nicht viel sagen, MIRRI fiel erst danach in einer Hotelanlage auf, indem sie einen ganzen Tag lauthals versuchte, auf sich aufmerksam zu machen. Einer Finnin, die dort zu Gast war, brach es das Herz und sie machte nun ihrerseits Theater an der Rezeption. Klar war, dass sie in 2 Tagen abreisen musste, sie die Kleine nicht mitnehmen konnte und dass niemand außer ihr etwas unternehmen würde. All dies verlieh ihr ungeahnte Kräfte.

Mirri

Die Rezeptionsdame wurde eingespannt, mehrere Tierschützer anzurufen und nachzuhaken, aber es war Urlaubszeit und alle waren weg.
Wenn Sie denken, dass sie sich entmutigen ließ, weit gefehlt, sie wurde zum Tiger und mit ebensolcher Stimme drang sie dann auch an unser Ohr.
Ich möchte Ihnen nur so viel sagen, dass der Versuch natürlich gemacht wurde, noch andere Tierschützer in ihrer Nähe zu erreichen und klarzustellen, dasssSie zumindest bis nach Rethymnon kommen müsste. Da ich einen Termin beim Tierarzt hatte, passte es perfekt.

Was soll ich sagen? Ich war schwer beeindruckt über ihren Einsatz, denn ein paar Stunden später trafen wir uns beim Tierarzt in Rethymnon, sie mit Freundin in einem Taxi angereist, Tränen in den Augen, dass sie MIRRI jetzt abgeben muss. Eine Frau mit viel Einfühlungsvermögen, Mitgefühl und Tatendrang. Als erstes stand die Frage des Fütterns übermächtig im Raum, denn MIRRI hatte nicht aufgehört, mit unmissverständlichen Lauten auf ihr Leid aufmerksam zu machen. Der Tierarzt reichte mir wortlos eine Dose mit Katzenmilch plus Fläschchen. Einiges bedarf keiner Worte mehr.
Flink und geschickt setzte MIRRI das Mäulchen einmal an und ließ nicht mehr los, bis der TA meinte, dass er ab jetzt nicht mehr ausschließen könne, dass sie Bauchweh bekommt. Recht hat er. Wir waren so verzückt über dieses kleine, starke, lebensfreudige Wesen, dass wir alles drum rum vergessen hatten.

Mirri

Es gab viele Tränen beim Abschied - manche Tiere schaffen es, einem in Sekunden mitten ins Herz zu treffen. Aber es war auch die Erleichterung zu spüren, dass es ein Netz von Tierschützern auf der Insel gibt, die in solchen Fällen auch nicht weggucken können und versuchen, zu helfen. Den restlichen Tag verschlief MIRRI, so müde hatte sie das ganze Maunzen gemacht. MIRRI kam in unsere Katzenpflegestelle und schaffte es im Nu, auch Kathie mit ihrer süßen Art in ihren Bann zu schlagen. Dann der gute Einfall, dass EVA mir mal gesagt hatte, wenn ich mal eine weiße Katze hätte, dann... Nichts leichter als dass, Anruf mit der Bitte, falls sie mal bei Kathie vorbeikommt, dann… Einen Tag hat es gedauert und die Kleine war adoptiert!! Soviel Pech und Hindernisse es in ihrem jungen Leben gab, ab diesem Moment hat sie nur noch das Paradies auf Erden. Und wie dies aussieht, könnte doch vielleicht Eva selbst erzählen:

Natürlich habe ich sie gleich mitgenommen nach Hause zu mir und meinem Kater SOHL. Er freute sich allerdings gar nicht über diesen Neuzugang, fauchte dieses kleine Nichts an, als stünde ein Untier mit Ausmaßen einer Norwegischen Waldkatze vor ihm. MIRRI war ihm zu quirlig, zu aufgedreht, hopste auf ihn drauf, lief unter seinen Beinen durch, biss ihn in den Schwanz, war einfach zu flink und nicht berechenbar. Inzwischen hat sich SOHLS Abneigung gelegt, MIRRI darf sich auch mal an ihn kuscheln, doch wenn es ihm gar zu bunt wird, setzt es Ohrfeigen. MIRRI habe ich inzwischen umgetauft. Zuerst dachte ich an Lucy, die Vampirdame aus Graf Dracula, weil sie mir Knutschflecken an den Hals nuckelte. Knutschflecken habe ich jetzt keine mehr, doch sind meine beiden Ohrläppchen nun zum bevorzugten Gegenstand ihren Nuckelattacken geworden und so übernimmt MIRRI zu früher Stunde den Weckdienst. Dann dachte ich an den Namen Weiss, in einer fremden Sprache, wurde da aber auch nicht fündig. Ein Buch, das auf dem Küchentisch lag, half mir dann weiter: Siri, hieß die Autorin mit Vornamen. Und so heißt MIRRI nun ganz offiziell SIRI. Ach ja, und inoffiziell rufe ich sie auch mal Krawalltüte, Trüllertante, Mäusi, Stinktierchen und Sauigel, wenn sie mit schwarzen Motorölflecken von einer ihrer Entdeckungstouren nach Hause kommt. Zum Glück ist sie nicht ganz so wasserscheu wie andere ihrer Art. Und sogar mit dem Fön hat SIRI sich angefreundet, das schaukelnde Kabel ist doch einfach zu spannend. SIRIs Lieblingsplätze sind eine kleine Kiste, in die sie sich hineinkutschelt und -quetscht, auch wenn sie schon zu klein für sie ist und ein doch etwas größerer Einkaufskorb, der in der Nähe des Bollerofens steht und wo es so richtig schön warm ist. Im Sommer liegt SIRI gerne im Blumenkasten auf der Terrasse oder schläft im Affenbrotbaum vor dem Haus und nachts mit Vorliebe bei mir auf der Daunendecke. Wenn sie mir zu krawalltütig wird, verbanne ich sie allerdings in ihren Einkaufskorb. Auf dem Webrahmen schläft es sich auch gut, meint sie, denn beim Erwachen liegt ja das wollige Spielzeug gleich bereit. Da war dann trotz meiner leidenschaftlichsten aller Katzenlieben Einhalt geboten. SIRI hat sich unheimlich schnell in ihren kätzischen Fähigkeiten entwickelt. Ich konnte ihre Fortschritte täglich, sogar vom Morgen zum Abend hin mit verfolgen. Morgens konnte sie noch nicht auf die Eckbank hochspringen, aber abends klappte es. Inzwischen ist ihr weißes Fell von struppig nach glatt, seidig, glänzend und dicht gewechselt. Wenn da nicht manchmal die lästigen Ölflecken wären. Als Baby hatte sie wie alle Kätzchen blaue Augen. Inzwischen changieren sie von blau nach gelb nach grün. Vielleicht taufe ich sie doch noch mal um und nenne sie Dreiauge. War nur ein Scherz.

Mirri

 Liebe Grüße an Euch Tierfreunde senden SIRI, Sohl und Eva aus Sellia.

 

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