Neuigkeiten:


Nach Hause - Teil 2


Nach Hause - Teil 1

Frühlingsbasar


NOTIFICATION OF
CARGO ARRIVAL


Wilma

05.03.2012


Mein erster Pflegehund

20.02.2012

Nach Hause

16.01.2012


Was ist eigentlich..

13.01.2012


Neues von Kasimir


Spendenkonto:

Wenn Sie unsere Tierschutz- arbeit unterstützen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte auf das Konto:

ANIMAL PROTECTION
AND LIFELINE

EUROBANK EFG

BIC / Swift Code: EFGBGRAA

IBAN:
GR3202601360000150200493900

Kontendaten als Textdatei



Wenn Sie eine für das Finanzamt gültige Spenden- quittung brauchen, überweisen Sie Ihre Spende bitte auf das Konto von:

Tierschutzinitiative
ohne Grenzen e.V.

Sparkasse Starkenburg
Konto: 4 111 689
BLZ: 509 514 69
IBAN: DE28 5095 1469 0004 1116 89
SWIFT-BIC: HELADEF1HEP
Verwendungszweck: Plakias
Bitte senden Sie uns für die Quittung Ihre Adresse per Mail zu!

Kontendaten als Textdatei

email: info@tsi-ohne-grenzen.de

Newsletter

Wir halten Sie auf dem Laufenden


Anmelden   Abmelden

Die Kariere vom Straßenhund zum Vorkontrolltester

Es war einmal eine arme alte, lebensunlustige griechische Bracke-Hündin, die ganz alleine in den Straßen Griechenlands dahinvegetierte.
In ihren jungen Jahren war sie als fleißige Helferin zur Jagd ihrem Herrn ergeben und untertan, doch nun war sie alt geworden und konnte den Ansprüchen ihres Jägers nicht mehr genügen und sie wurde rücksichtslos und ohne Erbarmen ausgemustert und mit ihren zwölf Jahren einfach ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen

So irrte sie taub und ziellos durch die Straßen der Stadt, auf der Suche nach Futter und Wasser, einer sicheren Bleibe und vielleicht ein wenig Liebe.
Niemand beachtete sie und erkannte ihr liebenswertes Inneres. Sie war immer lieb und anhänglich gewesen, hatte nie Böses im Sinn und nun wurde sie davon gescheucht und getreten. Sie verstand diese Menschen nicht, denn sie tat niemandem etwas zu Leide. Doch sie war ihnen plötzlich lästig und unerwünscht. Sie war verstoßen, verstört und wusste nicht wohin, geschweige denn, was aus ihr werden sollte. So irrte sie unbedarft auf die Schnellstraße, um weiter und weiter ihrer jetzigen Lage zu entkommen.

Lichter blendeten sie, Reifen quietschten und dann war es passiert. Ein Schlag, ein Aufprall und schon war sie von einem Wagen erfasst worden.
Sie war benommen und unter Schock, aber sie lebte. Ihr Schutzengel stand ihr bei. Sie ließ alles willenlos über sich ergehen und war wie gelähmt. Sie war schwach und wollte nicht mehr leben.

Ein weiteres Reifenquietschen, ein Mann, ein Stimmengewirr, einiges an Durcheinander und sie wurde von diesem Mann gepackt, ins Auto getragen und zum Tierarzt gebracht. Viel weiß sie davon nicht mehr, denn ihre Sinne waren zu verwirrt. Doch, als sie wieder realisieren konnte, merkte sie, dass sie plötzlich von lauter lieben Menschen umringt war, die sanft und ruhig mit ihr sprachen, sie streichelten und ihr Futter und Wasser und ein warmes Plätzchen boten.

Endlich war sie runter von der Straße und fand bei lieben Tierschützern eine gesicherte, vorübergehende Bleibe.

Manche Menschen lieben schnelle Wagen, mit einer Menge PS unter der Haube. Und manche Menschen lieben alte Hunde, so wie ich.   
Ich verliebte mich auf den ersten Blick in diese alte Dame. Laila wurde sie getauft, das passte auch irgendwie zu ihr.
Für Laila wurde lange eine geeignete Endstelle gesucht, denn sie war alt, hatte Herzprobleme, verschobene Knochen durch Mangelernährung in ihrer Jugend, Ellenbogen-Displasie  und sie war stocktaub. Wer will schon so einen geschundenen Hund, dessen Lebenserwartung nicht mehr so hoch sein wird?
Na ICH !
Und wären es nur wenige Wochen oder Monate, die sie noch bei mir in Ruhe und Liebe verbringen könnte, aber SIE hatte es verdient DAS endlich kennen zu lernen.

Meine alte Omi Laila ist jetzt bereits seit vielen Monaten bei uns und erfreut sich ihres Lebens. Sie ist so anspruchslos, so lieb und hat so eine reine Seele und würde NIE jemandem etwas zu Leide tun. Sie hat noch nie geknurrt, sie hat nie einen meiner anderen Hunde bedrängt oder vertrieben. Sie drängt sich niemals in den Vordergrund und ist so unauffällig und ruhig. Sie wird von allen geliebt und anerkannt.

Ich selbst bin auch Tierschützer und mache Vorkontrollen, wenn sich ein Interessent für einen Hund oder eine Katze aus dem Tierschutz interessiert. Dann besuche ich diese Leute, unterhalte mich mit ihnen, schaue mich ein wenig bei ihnen um und habe dann die schwierige Aufgabe, zu entscheiden, ob es wohl ein Vierbeiner aus dem Tierschutz ein Leben lang bei ihnen gut haben wird. Manchmal gerate ich da ganz schön ins Zweifeln, weil oftmals Widersprüche auftreten. Manchmal bräuchte man einen siebten Sinn, um sicherer entscheiden zu können.

Aber den habe ich ja.
Seitdem ich zu allen Vorkontrollen meine Laila mitnehme, kann ich sofort entscheiden, ob die Interessenten hundetauglich sind oder nicht, ob sich ein Hundchen dort wohlfühlen würde oder ob alles nur gespielt war.
Laila verfügt über eine so große Lebenserfahrung, so ein Feingespür für die Menschen, dass ich sehr darauf achte, wie sie und ob sie überhaupt auf die Menschen zugeht oder sie desinteressiert links liegen lässt. Und ich achte auf die Menschen, wie sie sich ihr gegenüber verhalten, ob sie sie streicheln, anreden oder nur bedauern, weil sie so krumme Beinchen hat und so ein grauses Schnauzchen.
Bis jetzt haben wir in unseren Entscheidungen immer richtig gelegen. Und so lange sie lebt, wird sie mich bei meinen Besuchen begleiten und mir helfen, richtig zu entscheiden, genau so, wie ich mich richtig entschieden habe, sie bei mir aufzunehmen, egal, wie alt oder taub sie ist, denn ihr inneres Ich, ihre liebe Seele, die zählt und erfreut mich Tag für Tag. 

Ja liebe Leute, dem habe ich nix hizuzufügen!

Wir hatten heute wieder Adventzbasar und da gibt es immer viel zu tun. Aber wir hatten genauso wie die letzen beiden Male richtig Spaß! Davon erzähle ich Euch Morgen und Jo hat sogar daran gedacht, seine beste Freundin zu beauftragen, ein paar schöne Photos zu machen. Hat sie auch und ich bin mir sicher, sie wird auch ihren Senf dazu beitragen.

Ich war natürlich allein Zuhause und habe viel geschlafen, aber mich auch in unbekanntes Terrain gewagt.

Diese Holzkiste ist aber auch extrem spannend!
 

Noch zwölf Mal schlafen,,,