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Frieda´s Reise
2008 |
Eigentlich wart wie imma, ´ne Fahrt nach Kreta eben“ Ick hadde meine Maschine, abba mittdem Auf-lieger gap´s Probleme. ´Nen 40zig Tonner eben, dat geht numma nich wie mit ´nem PKW und ´nem Anhänger. |
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Na ja, wenn ich an die Leute auf Kreta so denke, ein bisscken tuhn seh mir schon leid. Jeder muss da seine Brötcken verdienen und hat auch nich imma Zeit fürth Apladen. Zwo Mal Verschiebung, datt macht schon so Den oder Die ´en biscken kirre. |
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Erste Station, wie imma wenn ick in Heraklion lande, war Malia. Noch nich ganz auss´m Audo, da haddich auch schon die ersten zwei Zentner Bananen un nen paar Fässer Raki im Sack. Nedde Geehste, irgenzwie meinen die immer mich beschenken zu müssen. Nach der fünften Banane habbich Verstopfung und für danach war wohl der Raki. |
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Alle warnse da, aus Malia, Sitia, Elounda und sonstewo assem Ostn . Et ging zu wie bei de Armeisen. Ick hadde die Baledden noch nich´ ganz aussem LKW, warnnse auch schon weck. Carina machte Foddos, und Jürgen sah zu, dat auch jeder datt abbekommt, watt Ihm zusteht. |
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Dann widda, wie imma, ´nen Quärulant, er hädde Wurmmiddel bestellt un´ wo denn seine Bochsen währen? Der glaubt wohl wirklich, Thomas, der Cheffe, könne bei dem eh´ schon villen Stress den er imma so hatt, für jeden auch noch ´ne extra Wurst braten. Datt mit dehn Medikammenten iss wohl irgendwie untergangen oder hat nich geklappt, war sicher keine Apsicht. |
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Wer disse Frauh kennt, weiss, datt seh´ nich nur erstklassigen Tierschutz macht, sondern auch, so ganz privat ´ne sehr patente Frau iss. Scheut sich nich, sich auch mah die Finger schmutzig zu machen und iss imma fürn Spass zu haben. |
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Verena hat´s natürlich nich geschafft, den Weg zum Lager zu bettonieren, habbich ihr schon beim letzen Malh ans Herz gelecht, und so musste Jürgen´s Pick up herhalten. Paledden auffe Ladebühne, runnafahn, allet auffm Pick up, runna zum Lager und allet widda raus. Ein ewiges Hin- und Her. Carina hat dann noch Rückwährzfahren gelehnt, und dannoch mitt´m Pick up. |
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Jürgen fuhr schomma vor, hadde noch watt im LIDDL zu erledigen. Katzensand, Kacktüten, Bier, ick glop für mick heut abend, sechs Sixpäcks Wasser fürne Omma führ Ihr Kafenion, und watt er sonst noch so braucht zum überleben. |
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Bochsen, Hunde- und Katzenfudda für „Fränz off änimälz Retümo“, Katzenköhrbe und Katzenfudda für „Kätt äh list“. Schwupps die Wupps waren die Paledden lehr. Und da hadde Jürgen noch watt speziellett für Silvia, der Flegestelle von den Fränz entdeckt. Lasange mit Wiltschwein, Cannelohnie mit Hirsch und Takjatelle mit Reh. Ich sach noch, die Fuddamiddlherstella ticken nich sauber, die Packungen sahn aus wir ausser Fertichgerichtapteilun bei Rehweh. Abba schöhnen Abbend Silvia, für Dich, Deinen Hunden und mit dehm lekker Essn. Guten Aptitt ! Watt nu kahm, war so nich vorgesehn. Ehrlich! Ersmah habben Carina un ich mich etwas verquatscht mit den Leuten aus Retümo. Soh nedde un angagierte Leude!!! |
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Halp elf war dann allett an Ort und Stelle, unn Feierabbent. Ick hab dem Jürgen noch nen Sixpack Wernesgü.... Bier mitgebracht, sozusagen zur Besämpftigung. No jo, ersmah in Ruhe frühstücken denk ich, heude steht „nur“ Frieda auf´n Plahn un Kania. |
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Auf zu Friedda un Kollinn. Datt heißt, Kollinn iss ga nich da, ne Stippvisite in England oder soh. Letztes ma, alzich bei denen wa, issa vohrgefahren un hat midde Kettensäge mir nen Weg zu denen nach Hause freigesächt. Diesma ginks nicht,wah ja nich dah. Abba ersma widda hin findn. Frieda meinte am Telefohn: „ersma Kalives apfahn, un da wadde ich auf euch“. Schön für Sie, wie sich spädder herrausstellt iss Kalives nur in Richtun Retümo ausgeschildert un soh standen wah widda irgenzwo inna Pampa Richtung Kania, abba am Ende hamm wah uns dann doch gefundn. Na ja ersma nen Paltz suchen wo wah mittm Truck vahnümpftich paken un ausladen können. |
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Der Vohlvoh vonne Frieda hat ja noch nich soh allzuviehl Laderaum. Also widda allt runner vonne Bühne, rauf aufn Pick up, hinn zu Frieda und Kollin unn runna vom Pick up. Fünfundzwanzichtuasendmah, glaub ich, dann wannwah feddich. |
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Abba Zeit muss sein, nen kleinen Rundgank gefällich? Mein Gott, watt hatt die für ville Tiere. Nen Full-Taim-Jopp iss datt auf jeden Fall. Noch ne kalde Limo und weidda ginks nach Kania. |
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Tinna un Poppieh kandich ja schon, abber dah wah ja noch so einige dazugekommen, um zu helfen. Schön, datt ett auch noch mah Nachwuchs gippt, beim Tierschutz mein ick. Nen riesengroßa LKW, noch mit ner Ladebüne aus Holz, kahm vorgefahn, mit nen richtigen Ammieh drinn. Der bekam zwo Baleddn Fudder für die Tiere auffa Basis. Da hamm die Ärzte vonne Arche schomma kaßtriert, sozusagn alz Danggeschöhn. |
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Un der Rest wurde gleichmäßich verteilt. Meine gühde, hamm die Ihre Audos übbaladen. Abba Tinna fiel dann noch glücklicherweise ein, datt wee doch noch watt für Maria aus Palle hamm müssn. OK sacht Jürgen, übbaladen wah dann noch ein Audo, auso seinz, und fahn nochma zu Frieda, un lagern datt Zeuk da ein, biss Maria Zeit hatt, datt da apzuhohlen. Ordnung muss sein. In Plakias aum Pakplatz angekommn, ersmah mitte Carina ins Meer baden gegangen, boah war datt erfrischent!!! Danach noch Proviant einkaufen, UND, Zutaten für noch mehr Rakomelo. Der wah so legger gewesen, datt Jürgen sachte, datt machen wah heut abbend noch mah zusammen. Hamm wah auch. Nuh weiß icke auch bescheit. Ett wah schön ma widder alle widda zu sehn, zu sehn datt seh noch imma am Ball bleiben und Der oder Die noch dazukommen um den Tieren zuhelfn. Abber weh tutz schonn, Apschiet zu nehm, sind seh doch alle bei dehm ganzen Stress dehn seh so hamm, alle noch Mensch geblieben. |
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Dange,Euer Frieda |
Wieder einmal möchten wir uns bedanken, Wie viele sicher wissen, mußten diese Transporte im letzten Jahr leider eingestellt werden. Wir bitten Sie deshalb, helfen Sie mit. Danke – Schön. |