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Ein Satz zum Thema „Flugpatenschaft“

Mein Name ist Christopherous H., ich bin 53 Jahre jung und praktizierender Arzt in E. und nicht wie viele denken, Doktor, aber dies tut auch nichts zur Sache, denn die, über die ich berichten möchte, ist eine ganz andere, denn weil ich nun schon seit Jahren nach Kreta im Urlaub fahre, habe ich in all der Zeit viele, auch so nette Leute kennen gelernt wie Marita und Jürgen z.B., und Brigitte natürlich, deren Chefin, die hier in der Gegend zusammen mit einigen anderen Tierschützern, Tierschutz praktizieren und so fragten die Beiden mich eines Tages, ob ich nicht mal eine Flugpatenschaft für sie übernehmen könnte, weil das nämlich für sie und vor allem den Hunden, eine ganz wichtige Sache wäre und so erklärten sie mir alles sehr ausführlich, was ich damit zu tun habe, nämlich nicht so viel, denn ich habe mit Tieren ja auch eigentlich eh´ nicht viel am Hut, außer einer Tierhaarallergie, die ich immer wieder bekomme, wenn ich die Beiden besuchen fahre, weil klein Pünktchen, eine kleine Hündin von denen hat nämlich immer diese Angewohnheit, sich auf meinen Schoss zu setzen sobald ich mich setze und wo sie dann schon mal bei mir sitzt, kraule ich sie natürlich und dann jucken und brennen meine Augen dann ganz furchtbar, aber da schweife ich wohl jetzt ein wenig ab, denn erst einmal füllte ich noch am gleichen Abend, denn die Beiden brauchen meine Angaben zu meinem Flug sehr schnell, sehr sorgsam das Flugpatenschafts-formular, welches sie mir gegeben hatten, aus und brachte es ihnen am nächstem Morgen bei ihnen vorbei, weil morgens fahre ich ja sowieso immer nach Plakias hinunter, denn ich wohne in Mirthios, das liegt oberhalb von Plakias, um baden zu gehen, nicht in Plakias am Strand, sondern in einer wunder-schönen Bucht ganz in der Nähe und um mir anschließend ein paar Ciabatta Brötchen bei Maria, dem zweiten Bäcker, bzw. Bäckerin denn der erste, was jetzt aber ein Bäcker ist, der die aber leider nicht im Angebot hat, für mein Frühstück zu holen und den Hund, den ich mitnehmen sollte, kannte ich ja so wieso schon von den Besuchen bei Marita und Jürgen und der war ein Rüde, na ja fast, denn der wurde schon vorher kastriert und heißt jetzt Jacko und den hatten sie in der Kourtaliotis Schlucht aufgelesen und ganz im Gegensatz zu mir, war er furchtbar dünn, denn man konnte jede Rippe zählten und auch jedes Gramm welches er darauf bekam und darüber waren die beiden sehr glücklich, ich meine das was er auf die Rippen bekam und außerdem sagten mir Marita und Jürgen noch, dass dieses Klappergestell hier auf Kreta keinen Besitzer (Hat er aber auch nicht, sondern eine ganz liebe Besitzerin, aber davon erzähle ich später) finden würde, aber gute Chancen hätte, eben diesen (natürlich diese Besitzerin, (aber das wusste ich da ja noch nicht)) in Deutschland zu bekommen, also bekam ich am Tag vor meiner Abreise dann noch ein paar nette, freundliche Anweisungen, dass ich z.B. zusammen mit dem Hund einchecken würde und ich mich doch bitte 2 Stunden vor dem Abflug auf der rechten Seite vom Flughafen mit Patrik, einem Iren der immer die Fahrten von den „Friends of animals Reminkton“ macht und nicht etwa einem Engländer wie viele denken und natürlich dem Hund treffen würde, was allerdings nicht ganz richtig war, denn es war natürlich nicht rechts vom Flughafen, sondern links, zumindest, wenn man raus kommt, denn rechts, wenn man raus kommt, da ist ja die Ankunft, und so leid es mir auch tun, ich muss heute zurück nach Deutschland und komme ja nicht gerade erst an, auch, wenn mir das jetzt viel lieber wäre, denn jetzt stehe ich hier in einer langen Schlange von vielen unheimlich aufgeregten, genervten Leuten in der Hitze, die sofort, und bitte alle auf einmal, nach Deutschland zurück wollen und Angst haben, dass man sie vergisst und ich, ich fliege doch so gerne Air Berlin, wegen dem Komfort und so auch diesmal, was auch die Tierschützer, ich meine Marita und Jürgen und Brigitte natürlich, ´tschuldigung, Maren hätte ich in der Aufregung fast vergessen, gut finden, denn die, ich meine die Leute von Air Berlin, sind sehr hilfsbereit wenn es um Tiere geht und weil ich es mir dieses Mal leisten konnte, weil der Flug diesmal recht günstig war, plus Bonusmeilen inklusive, deshalb hatte ich mit dem einchecken auch wohl nicht so viel zu tun, denn das machte ja sowieso Patrick von den „Friends of animals Reminkton“, der Ire, alles für mich, denn er hatte ja sowieso den Hund einzuchecken, und dann hat er mich gleich mit gemacht, tadellos war das, denn außerdem mussten wir noch ein paar Minuten auf eine Flughunde-sicherheitsflughafenperson warten, die uns, ich meine mich, den Hund und natürlich Patric, dem Iren, zur extra für solche Zwecke eingerichteten Flugsicherheitskontrolle für Flughunde brachten, was dann aber auch schon ganz interessant war, denn die haben dann noch mal alles durchleuchtet, na ja, eigentlich nur die Box in der vorher der Hund drin war, aber zum durchleuchten da raus musste um nachher wieder da rein zu gehen, obwohl er, so glaube ich, viel lieber mit Patric, dem Iren, weiter gespielt hätte und so ging die für mich immer sooo langweilige Wartezeit diesmal sehr schnell um, denn Patric, der Ire und ich glaube das macht auch den Iren in ihm aus, hatte mir sehr, sehr viel zu erzählen, aber das führt jetzt zu weit, denn wenn ich das jetzt noch alles erzählen würde, verpasse ich auch noch meinen Flieger und fahre lieber dort fort, wo der Hund dann im Bauch vom Flugzeug in seiner Box sitz und ich Hunger verspüre, nämlich in meinem, Bauch natürlich, aber als alter Air Berlin Bonus Meilen Flieger weiß ich ob der angebotenen roten oder grünen Nudeln, und hatte mir deshalb noch von Maria, der Bäckerin, am Morgen zwei Ciabatta Brötchen gekauft und die habe ich mir zusammen mit dem verschmähten Kaffe, welches das einzige ist, was ich an Air Berlin hasse, und einem Glas Wasser dann gleich nach der ersten Getränkeausgabe zu Gemüte geführt und darüber nachgedacht, das es doch schade ist, das meine Frau mich nicht abholen kann, denn die, sie heißt Sabine, hat Tagesschicht und mein Auto, aber es war ja noch früh und gegen Mittag ist die U-Bahn nach Essen ja meistens nicht so voll, obwohl ich den Komfort, gerade auf Reisen doch sehr gerne genieße und für die Nachbarn, die, die am Fenster sitzen, kann Air Berlin ja auch nichts und dass die immer und immer wieder auf die Toilette müssen ja wohl auch nicht, wobei ich überlege, wie ich denn gleich wohl an den Hund komme, der im Gegensatz zu mir mit leerem Magen alleine in dieser Box im Bauch vom Flugzeug sitzt, denn der Verantwortung dem Hund gegenüber, mit dem ich ja eine Flugpatenschaft eingegangen bin, bin ich mir sehr wohl bewusst, doch diese Gedanken verfliegen, denn wir fliegen gerade Düsseldorf International an und ich muss mich anschnallen, denn garstig klein Stewardess guckt schon so komisch, als ob ich den Gurt nicht um den Bauch bekommen würde, was denk die eigentlich, als würde ich jetzt noch mit ihr in meiner Situation, eine Diskussion anzetteln, aber mittlerweile sind wir schon gelandet und ich muss schleunigst raus hier und den Hund aus seiner Box befreien und den so genannten Abholern übergeben um der Verantwortung gerecht zu werden, welche ich übernommen habe und da hält mich auch kein Flughundesicherheitskontrollbeamter von ab, dem ich klipp und klar und sehr deutlich gesagt habe, dass dies nun mein Hund ist, er, und auch ich,  3 ½ Stunden Flug, plus 2 Stunden Abfertigung, wenn man das mal so sagen darf und die ganze Warterei hier am Flughafen Düsseldorf International hinter sich hat und sehnsüchtig auf seine neue Besitzerin wartet und ich bitteschön noch 1 ½ Stunden U-Bahnfahrt vor mit habe, wobei ich ihm da wohl Unrecht getan habe, denn der wollte mich nur fragen ob ich Hilfe brauche und lies mich ungehindert passieren nämlich durch Gate 11, bevor ich aber noch den Hund „In the Box“ am Sperrgepäckschalter für Flughunde abholte, wo ich, ich war kaum durch die Schleuse durch, schon eine wild um sich fuchtelnde und winkende Frau sah, die wohl mich und den auf meinem Kofferkuli befindlichen Hund meint, zujubelte, was ich nicht verstand, aber ich ließ ihr die Freude und mich mit dem Hund nach Essen fahren, denn sie frug mich kurzerhand noch, wie ich denn nun wohl nach Hause käme und ich habe ihr meine Situation mit der U-Bahn und dem Auto, welches ja meine Frau, Sabine, hat, die heute leider Tagesschicht hat, erzählte, worauf sie mich sehr gerne mit nach Essen nahm, was mein Gefühl von Komfort wieder steigerte, und auf der Fahrt nach E. hat sie mir noch alles von sich, den Tierschützen auf Kreta, ihrer Freude über den Hund, dem Verein für den sie sich so engagiert und den damit verbundenen Problemen erzählte, von denen ich die Hälfte schon kannte und noch einiges zu ergänzen wusste, aber so sind sie nun mal, diese Tierschützer, lieb, freundlich und hilfsbereit und gerade deshalb und sowieso, werde ich beim nächsten Mal wieder Flugpate sein, wenn sie mich noch wollen.

C.H.

Ihr Christopherous H.

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