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Wilma
05.03.2012
Mein erster Pflegehund
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Nach Hause
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Was ist eigentlich..
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Meine Güte haben wir ein Glück mit dem Wetter! Auch wenn die Nächte immer kälter werden, tagsüber ist es schön warm. Nach dem ersten Regen wird alles wieder grün. Da kann ich im hohem Gras prima Verstecken spielen und üben, wie ich, wenn ich mal groß bin, Mäuse fangen kann. Dafür hat Jo nun eine sehr ängstliche Zoi. Ihr geben wir nun ersteinmal ein wenig Zeit, sich einzuleben. Zwischen den Bäumen an der langen Leine. Heute Abend bekommt sie erst einmal ein wenig zu fressen und Morgen früh werde ich sie besuchen. |
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Nun aber zu unserer heutigen Geschichte, geschrieben von Andrea: |
Die Findelkatzerl |
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Es war Donnerstag Nachmittag am 27.10., ich wollte meinen Abfall zu den Aschentonnen bringen und noch ein bisschen nach Souda, um im Gegenlicht der Sonne meine Gläschen und Fläschchen zu fotografieren. Runter vom Roller, Helmfach auf, Abfalltüte entnommen, da hörte ich es schon und noch bevor ich irgendwas dachte oder ahnte, war mir sofort klar, Andi, Dein persönlicher Albtraum wird jetzt wahr. Was tun jetzt, mir schossen die Gedanken wie wild im Kopf herum, ganz klar bleiben, Andi. Brigitte anrufen? Kathie aus Asomatos? Marianne? Mein Gott, die halten doch jetzt fast alle Mittagsruhe. Ja bring sie rauf, dann schauen wir was wir machen. Gottseidank. Eva hat sich die Katzerl genau angesehen und stellte fest, dass sie noch die Nabelschnur dran hatten und nicht älter als drei Tage sein konnten. Eigentlich chancenlos. Eva, die erfahrene Eva, nahm mir die Angst und die Wut, indem sie pragmatisch reagierte, das hieß, Wärmflasche erhitzen, Nestchen bauen in der kleinen Box. Die beiden waren Weibchen und Männchen und haben erst mal schön geschissen. Mit einer winzigkleinen Pipette fütterte sie die Kleinen erst Mal mit einer erwärmten Spezialmilch, die aber die reine Muttermilch nicht ersetzen kann. Was jetzt auf Eva zukam, davor kann ich nur aufrichtig den Hut ziehen. Alle zwei Stunden müssen die kleinen Würmchen gefüttert werden, Tag und Nacht, es muss das Nestchen gesäubert werden, neue Tücher rein, wenn die Katzerl gebieselt und gekackt hatten. Nach dem Füttern müssen die Bäuchlein gestreichelt werden, damit sie gut verdauen. Die Hände und das Fläschchen müssen sterilisiert werden. Die Wärmflasche alle fünf Stunden neu erhitzen, die Kätzchen gesäubert werden von ihren Auswürfen mit Hakle feucht. Sie hassen es. Nach fast zwei Wochen hat auch das Weibchen das Leben aufgeben müssen, eine kleine Infektion reicht bei so kleinen Wesen schon aus. Obwohl Eva das Katzerl nun Tag und Nacht an ihrem Körper mit sich rumtrug, meistens im Schal um den Hals, nachts in der zugebundenen Fleecejacke. Aber es wurde immer schwächer und auf dem Weg zum Tierarzt ist es gestorben. Es ist so traurig, aber ich weiß ganz sicher, die beiden Katzerl haben in diesen 2 Wochen ihres kurzen Lebens vielleicht mehr menschliche Liebe erhalten, als so manche andere Katze in Kreta. Vielleicht gibt es irgendwann eine Lösung , dass Leute keine kleinen Katzen mehr aussetzen, umbringen müssen. Ich würde es mir so wünschen. Hoffentlich klappt die Idee von Brigitte, an allen Aschentonnen Hinweise anzubringen, die mit der Notrufnummer vom Tierschutz in Plakias, damit sie rechtzeitig eingreifen können. |
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Andrea „Anderl“ Pfau |