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Ein tierischer Besucher

Guten Tag, hier ist wieder Euer Kazou,
in unserer heutigen Adventsgeschichte geht´s um eine Artgenossin von mir, die Lissy. Ja, die hat´s gut, die kann sich immer aussuchen, wo es ihr am besten geht. Und ich sag Euch, wenn ich meine OP mit meinem Bein hinter mir habe
und wieder richtig fit bin, dann mache ich das Gleiche! Jo hat mir versprochen, dass ich Morgen das erste Mal raus darf um mich schon mal umgucken zu können, was es hier so alles zu entdecken gibt.

Aber nun zu dem tierischen Besucher:

Seit  24 Jahren verbringen wir unseren Urlaub mindestens 2 Mal im Jahr auf Kreta. Kreta ist unsere 2. Heimat geworden und wir haben dort viele gute Freunde gefunden.

Die ersten 22 Jahre verbrachten wir immer im Norden der Insel und waren der Meinung, es gibt keine schönere Gegend. Doch man kann sich täuschen, inzwischen haben wir uns in Plakias verliebt.

2009 verbrachten wir einen traumhaften Urlaub in einem bezaubernden Ferienhaus am Berg über Plakias und haben uns derart verliebt, dass wir nie wieder woanders auf Kreta wohnen möchten. Seitdem versuchen wir, so oft wie möglich in diesem Haus unter zu kommen. Auch der Kontakt zu den dortigen Tierfreunden von APAL treibt uns immer wieder dahin.

Auch eine kleine Besucherin macht uns sehr große Freude

Bereits in den ersten Tagen unseres Aufenthaltes 2009 bekamen wir regelmäßig Besuch einer sehr hübschen Katze. Tierfreundlich wie wir nun mal sind, besorgten wir Katzenfutter vom Feinsten und fütterten unsere kleine Besucherin regelmäßig. Dies hatte zur Folge, dass wir jeden Abend erwartet  und bei Verspätung ganz schön ausgeschimpft wurden. Da hatte uns jemand ganz schön im Griff.

Während unseres Aufenthaltes fanden wir heraus, dass Kathie und Brian (große Katzenliebhaber und Katzen- sowie Hundepflegestelle von APAL) eine Katze vermissten. Die Beiden wohnen unterhalb des Ferienhauses, ca.500 m entfernt von uns. Es stellte sich nach Gesprächen heraus, dass es sich um unsere Gastkatze handelte. Ihr Name ist Lissy. Die Kleine möchte wohl nicht eine von vielen sein und fühlt sich als einzige „Prinzessin“ wohler.  Aber sobald kein Ferienhausbewohner mehr da ist,  lässt sie sich wohl herab, sich wieder von Kathie und Brian füttern zu lassen, so nach dem Motto „besser als gar nichts“.

2010 hatten wir Besuch eines Katers, der ebenfalls versuchte, sich bei uns niederzulassen:

Aber nicht mit Lissy. Ganz energisch verteidigte sie ihre „Ferienhausdosenöffner“ und war somit wieder die Einzige.

Immer wieder versuchten  andere Katzen bei uns unterzukommen, aber Lissy blieb Siegerin.

2011 setzte sie  noch eins drauf:

Sobald wir uns im Haus befanden war sie da und fühlte sich so wohl, dass sie sogar heimlich in einem der Schlafzimmer unbemerkt das Bett zum Ausruhen benutzte. Die Pfoten-Abdrücke auf der Decke haben sie verraten.

Kleine freche Lissy,
wir hoffen, Dich noch viele Jahre verwöhnen zu dürfen. Pass gut auf Dich auf und erziehe die anderen Ferienhausbewohner genau so gut wie uns, dann hast Du ein schöneres Leben auf Kreta als viele andere Deiner Artgenossen.

Erstmal vielen Dank an Christa & Gert für die schöne Geschichte und die tollen Fotos!

Aber nun ist gut! Ich hoffe, dass er jetzt endlich fertig ist, mit dem Tippen und Klicken an diesem komischen Din,g wo er immer vor sitzt.

ICH HABE HUNGER ! ! !

Den 2,5 Meter langen Läufer vor seiner Küche habe ich mittlerweile in einen halben Meter großen Haufen verwandelt, die Fußmatte vor dem Klo gekratzt, auf dem Tisch Ordnung gemacht und bin schon drei mal in der Zeit auf die Couch und wieder runter gesprungen.
Ich zeig Euch mal wie das aussieht, wenn ich beleidigt bin:

`Tschuldigung, ich muss für heute Schluss machen, Jo ist aufgestanden und ich glaub´ nun gibt´s was zu fressen. Das darf ich auf keinen Fall verpassen!

Bis Morgen, Euer Kazou

P.S.: Ach so, Morgen erzählen wir Euch von Grobi, sagen wir mal er ist so eine Art Wackel-Dackel. . .