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Frühlingsbasar
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Wilma
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Nach Hause
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Was ist eigentlich..
13.01.2012
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Clooney
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Marita & Clooney |
Ein besorgter Anruf einer Bekannten. In ihrer Nachbarschaft hält ein Grieche seinen Hund in der nicht ausgebauten Garage auf blankem Beton und an einer 1 Meter langen Kette. Es sei zudem fast nie Wasser da und der Hund ist zu dünn. Ich vereinbare mit ihr, dass sie weiter im Gespräch mit ihm bleibt, weil es wirkungsvoller ist, über die Nachbarn etwas zum Positiven zu erreichen. Sie bekommt eine Laufleine von uns und soll ihm dies vorschlagen. Unser Verein würde erst als letzter Schritt eingeschaltet werden, wenn sie keinen Erfolg hat. Nach ein paar Monaten wieder ein Gespräch. Er hätte zwischenzeitlich die Laufleine im vorderen Garten installiert und alles war wunderbar, hat jetzt aber von dem Besitzer dieses Gartens ein Verbot bekommen. Der will dort angeblich Artischocken anpflanzen. Folglich hängt der Hund am alten Platz. |
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In diesem Fall fällt mir auch erst mal nichts mehr ein und ich inspiziere den angeblich kranken Stallhund. GENAU DIES IST UNSER TÄGLICHER SPAGAT. Eigene Vorstellungen mit denen der Anderen sind zum Teil derart weit auseinander, dass man es nur Spagat nennen kann, wenn man trotzdem im Dialog bleibt.. Clooneys Geschichte ist schnell zu Ende erzählt. Er hat keine Leishmaniose, bekommt 3 Wochen antibiotische Therapie und Reinigung seiner Ohren, Aufbaufutter, komplettes Entwurmungsprogramm und wird kastriert. Er blüht immer mehr auf, genießt jede Handreichung, jede Streicheleinheit, jede Ansprache... Er ist ein wunderschöner Hund, der zu Menschen Kontakt haben möchte. An dieser Stelle ein dickes Lob an Marita und Steffi, die ihn die ganze Zeit betreut haben!!! |
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Und wieder mal das traurige Ende: Wir müssen ihn zurückbringen, da er Eigentum eines Griechen ist. Der will ihn behalten, verspricht aber, dass wir ihn haben können, wenn so etwas nochmal passiert. Aber Clooney, sei gewiss, ab jetzt haben wir ein Auge auf dich und bei der nächsten Möglichkeit bist du da weg. Sollte der Besitzer sich wieder zu wenig kümmern, haben wir das Druckmittel der Vorgeschichte... |
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| Inzwischen ist besagter Grieche doch am Überlegen, uns den anderen Hund aus seiner Garage zu geben, da er ihn nicht artgerecht halten kann. Er sieht es ein und bespricht sich nun mit seiner Familie. Dies wäre ganz sicher nicht passiert, wenn wir nur geschimpft, beleidigt und gedroht hätten. Aber es ist und bleibt ein zermürbender Kraftakt... |