Neuigkeiten:

29.06.2010


LAILA:
Ich habe ein Zuhause!

Schaut selbst....



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02.07.2010


Mein alter Freund Georgie

Erinnern Sie sich noch? Georgie, der Brückenhund?


Noch immer besuche ich ihn fast täglich. Nein, nicht an seinem alten, staubigen, fürchterlichen Platz  an der Brücke in Preveli, sondern auf der Homepage des Tierheimes Landsberg am Lech unter den zu vermittelnden Hunden...



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12.05.2010


Wir brauchen Ihre Hilfe!

Dringend Spenden und Flugpaten benötigt!



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22.04.2010

Einen ganz lieben Gruß aus Witten

Neue Hütten
von Senta

18.02.2010

Endaxi .... ?  Endaxi !

kleiner Fuchs

. . . mit Happy End ! ! !

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Bill, die nie gewollte Nr. 3

Ein Anruf von Hannelore, sie hätte am Morgen, auf dem Weg nach Rethymnon, einen abgemagerten Hund am Straßenrand gesehen. Auch auf dem Rückweg  wäre er immer noch dort gewesen. Da sie wusste, dass wir im Winter nur absolute Notfälle aufnehmen können, hatte sie gezögert, uns anzurufen. Aber wieder zurück in Asomatos, ließ ihr der Gedanke an diesen Hund keine Ruhe.

Letztendlich sind wir dann noch einmal zu zweit dort hingefahren um ihn zu suchen. Wie es dann immer so ist, weit und breit keine Spur von ihm. Zu Fuß und mit dem Auto klapperten wir mehrfach die Straße  in Nähe der bekannten Taverne "Pyrgos" ab, aber erfolglos. Auch einem Schäfer und den Leuten von der Taverne war kein Hund aufgefallen. Wir wollten schon aufgeben, aber dann bog ich einer inneren Eingebung folgend in einen abzweigenden Feldweg. Dort saß er im hohen Gras.

Leider habe ich versehentlich (wie peinlich!) die Fotos gelöscht, die ich gemacht hatte, von unserer Aktion, Bill ins Auto zu kriegen. Denn  dieses erwies sich als gar nicht so einfach, wie wir es uns zunächst vorstellten. Er ließ uns nicht an sich heran. Knurrte, schnappte oder humpelte in Richtung Hauptstraße davon. Über eine Stunde versuchten wir mit allen Tricks, Bill ins Auto zu bekommen. Als wir es dann endlich geschafft hatten, war mir auch nicht viel wohler, denn mir war klar, dass dies kein ganz einfacher Tierschutzfall werden würde. Ein alter, offensichtlich kranker,  bissiger Hund, hatte mir gerade noch in meiner Sammlung gefehlt. Bei jedem seiner unsicheren Schritte hörte man alle Knochen seiner Wirbelsäule knacken. Entzündete Wunden an den Pfoten und um die Nase, extrem lange Krallen, abgemagert... ich ahnte schon was kommen sollte. Nach drei Tagen dann die befürchtete Diagnose. Der eingeschickte Bluttest bestätigte eine Leishmaniose in  fortgeschrittenem Stadium.


Was nun? Mittlerweile konnte ich Bill problemlos anfassen. Er verstand sich prima mit dem Rest des Rudels, verschlang mit Begeisterung riesige Portionen Futter und lag ansonsten zufrieden in seinem Körbchen. Nur vermitteln kann man einen solchen Hund kaum. Einen Leishmaniosehund kann ich nicht nach Deutschland schicken, und auch hier wird sich keiner um ihn reißen.
Einschläfern???  Einen Hund, dessen Schwanz sich vor Freude wie ein Propeller im Kreis dreht, wenn er mich sieht?
Bei meinem abendlichen Telefonat mit Jürgen, der noch immer in Deutschland war, merkte dieser, dass mir die Sache schwer im Magen lag. "Dann bleibt Bill eben bei uns" schlug Jürgen vor. Ich hatte es nicht zu fragen gewagt, denn eigentlich hatten wir abgemacht, dass zwei eigene Hunde mehr als genug sind, damit noch immer Platz für ein paar Pflegehunde ist. Aber ich hatte mich schon in Bill verliebt und war nun mehr als erleichtert, dass Jürgen sich auch mit dem Gedanken anfreunden konnte, einen dritten eigenen Hund zu haben.
Wir wissen nicht wie lange Bill noch leben wird. Wir wissen nicht wo Bill herkommt. Ob er ein Leben an der Kette hinter sich hat, ausgesetzt wurde, weil er krank und nutzlos war. Aber wir finden, dass er  einen schönen Lebensabend verdient hat. Bill bekommt nun täglich seine Medikamente, auch ein Schmerzmittel. Seitdem geht es ihm zusehends besser. Da kann er sich auch schon mal aktiv an den Aktionen des Restrudels beteiligen, wie man auf dem nachfolgenden Foto sieht. Ich möchte betonen, dass mein Wohnzimmer nicht immer so aussieht, und ich muss zugeben, dass ich auch nicht wirklich begeistert war, es so vorzufinden, als ich mit zwei Hunden vom Tierarzt wiederkam.



Bill hat gute und schlechte Tage. Manchmal liegt er stundenlang nur in seinem Korb und schläft,  dann wieder spielt er mit den jungen Gasthunden. Ich hatte selten einen so unkomplizierten Hund. Und solange ich das Gefühl habe, dass er nicht leidet, darf er liebend gerne mein kleiner Sonnenschein bleiben.

Bill

Text und Fotos: Marita

 

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