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TRÄUMEN IST ERLAUBT ...
...und unsere Energien erneuern wir immer wieder dadurch, indem wir an unseren langfristigen Zielen festhalten: |
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Diese Ziele beinhalten eine funktionierende flächendeckende Tierschutzarbeit mit dem Schwerpunkt der Kastration der Straßenhunde und Straßenkatzen. Auch die Versorgung der Streunertiere, die täglich um ihr Überleben kämpfen, liegt uns sehr am Herzen. Sind diese Ziele ein Traum oder Realität? Was hat der Schwerpunkt „Kastration“ für Auswirkungen auf die Tierpopulation in unserer Region auf Kreta? Woher stammen trotz häufiger Kastrationen und Tiervermittlungen so viele Welpen? Um es Ihnen als Leser verständlicher zu machen, habe ich Ihnen ein paar Erfahrungen und Zahlen zusammengefasst, die der Sache auf den Grund gehen: |
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Diese Veränderung fällt natürlich auch den Einheimischen auf, die mit Lob eher sparsam sind. Aber dem ein oder anderen rutscht dann doch mal die Bemerkung heraus, dass es kein Vergleich mit der früheren Situation wäre, wo auf einen Touristen 20 bettelnde Katzen kamen. Von dem Ärger, dass sie auf Tische gingen, ganz zu schweigen. Die Gäste sind beruhigt und das komme auch ihrem Geschäft entgegen. |
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Es ist ja auch nicht so, dass wir keine kleinen Kätzchen mehr wollen, sondern ein Gleichgewicht angestrebt wird. Es sollte NUR so viele geben, dass ein Überleben in Frieden und mit Futterbeschaffungsmöglichkeit möglich ist. Ein würdevolles Leben ohne Hunger und Tod durch Gift. Das ist unser großes Ziel! |
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Die Kastrationsaktionen finden in unserer Region vier bis fünf Mal jährlich durchschnittlich über zwei bis drei Tage hinweg statt. In dieser Zeit brennt hier die Luft und wir alle (teilweise bis zu 40 Helfer) sind anschließend platt, als wären wir selber operiert worden. Aber wenn wir ehrlich sind und addieren, in welch kurzer Zeit wir dafür sorgen, dass wir danach weniger Tierelend haben und demnach auch weniger Arbeit, sind diese Tage aller Mühen und Beschwernisse wert! Mein großer Dank richtet sich hierbei natürlich auch an die Tierärzte, deren Kondition und vor allem Konzentration keine Grenzen zu kennen scheinen. Unser Rekord waren 83 Tiere an einem Tag. Sie können sich vorstellen, was das bedeutet. |
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All diese Punkte sprechen für einen Erfolg, der NUR DURCH KASTRATIONEN möglich war.Dies möchte ich wirklich ausdrücklich betonen und es bestärkt uns in unserem zweiten angestrebten Ziel: |
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„HILFE FÜR DEN ÜBERLEBENSKAMPF DER BESTEHENDEN STREUNERTIERE“ |
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Um unsere Ziele zu verwirklichen setzen wir folgende Schwerpunkte:
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Die positiven Veränderungen fallen jedem ins Auge. Wo wir früher nicht hinterherkamen, weil man bei all dem Elend gar nicht wusste, wo man zuerst anfangen soll, hat sich durch viele kleine Schritte ein ganzes System geändert. Wir kennen sehr viele Tiere und bringen sie manchmal gezielt zurück, weil wir wissen, wem das Tier gehört. Manchmal findet sich auch durch ein aufgehängtes Foto der Besitzer. Die Hemmschwelle uns anzurufen, ist ebenfalls gesunken. Natürlich wird es immer Griechen geben, die uns einen Einblick in ihre Situation verwehren. Sie wollen niemanden, der sich einmischt und mit dem sie sich auseinandersetzen müssen. Manche haben Angst, dass Kosten auf sie zukommen werden. Kaum ein Grieche ist bereit, etwas zu geben, aber darauf möchte ich jetzt nicht eingehen. Andere wiederum wollen mit dem guten kretischen Blut ihrer Hunde züchten. Selbst dann werden die Tiere oftmals nicht artgerecht versorgt und sie sterben elendig in dreckigen Ställen an Infektionen oder aus sonstigen unnötigen Gründen. Trotz aller angebotenen Hilfestellungen gibt es auch immer noch Personen, die kleine Welpen lebendig in Plastiktüten entsorgen, ebenfalls lebend in Bachläufe oder Mülltonnen schmeißen. Die Statistik wird Ihnen nun zeigen, dass wir regional (damit ist ein Umkreis von 25-30 km gemeint) viel durch die Kastrationen erreicht haben. Leider waren wir aber auch dazu gezwungen, viele Tiere aus tierschutzfreien Zonen aufzunehmen. Dies bedeutet für uns viel Arbeit. Beispielsweise handelt es sich dabei um Anrufe von Touristen, die ein in Not geratenes Tier gefunden haben (häufig mutterlose Welpen, die im Niemandsland ausgesetzt wurden). Durch die Kooperation mit anderen Tierfreunden auf der Insel ereilen uns nicht selten Hilferufe dieser Mitstreiter, die bei auftretenden Problemen ein offenes Ohr oder nach Ratschlägen suchen. |
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Das bedeutet, dass wir zwar MEHR Aufnahmen als letztes Jahr hatten, aber regional eine rückläufige Welpenzahl verbuchen konnten |
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HUNDE
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KATZEN
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WELPEN
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Ich glaube die Zahlen sprechen für sich und es ist Zeit, einfach mal Inne zu halten und zu sehen, dass wir unserem Ziel sehr wohl näher gekommen sind. Vor lauter Rennerei verliert man schnell den Überblick. |
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Zum Abschluss noch einige Fallbeispiele für die unterschiedlichen Arbeitsbereiche: |
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SPITHA,jahrelange Stallhündin, unzählige Welpenwürfe, nun kastriert und nach Deutschland aufs Sofa vermittelt. Sie steht stellvertretend für unser Kettenhundeprojekt (www.archenoah-kreta.com), mit dem wir die medizinische Betreuung dieser Hunde gewährleisten können und diverse Hütten aufbauen konnten. |
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THANASSIS-WURF,11 Welpen krank in einem Stall, der Bauer völlig überfordert. Kokzidien, Giardien und bakterielle Hautinfektionen waren ihr kleinstes Problem, nachdem sie die ersten Tage überlebt hatten. Nach monatelanger Pflege unsererseits bestens nach Deutschland vermittelt. Stellvertretend für unsere Welpenwürfe, die allesamt von Steffi und Marita betreut wurden. |
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NEUE HÜTTEN BRAUCHT DAS LAND |
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CAT CAFES, Katzenfutterstellen |
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INAKI,kleines Kätzchen mit Augenproblemen. Sie steht stellvertretend für die Katzen in unserer Katzenpflegestelle bei Kathie und Brian. |
KALLI und BOUNTY |
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Penisamputation durch massive infizierte Verletzung und Beinamputation durch Verkehrsunfall. |
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Tierliebe Grüße vom ganzen A.P.A.L.-Team |
| Brigitte Scheichel |
Text: Brigitte