Neuigkeiten:

02.07.2010


Mein alter Freund Georgie

Erinnern Sie sich noch? Georgie, der Brückenhund?


Noch immer besuche ich ihn fast täglich. Nein, nicht an seinem alten, staubigen, fürchterlichen Platz  an der Brücke in Preveli, sondern auf der Homepage des Tierheimes Landsberg am Lech unter den zu vermittelnden Hunden...



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12.05.2010


Wir brauchen Ihre Hilfe!

Dringend Spenden und Flugpaten benötigt!



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22.04.2010

Einen ganz lieben Gruß aus Witten

Neue Hütten
von Senta

18.02.2010

Endaxi .... ?  Endaxi !

kleiner Fuchs

. . . mit Happy End ! ! !

29.06.2010


LAILA:
Ich habe ein Zuhause!

Schaut selbst....



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18.02.2010
ARTHUR, wir vermissen dich....
 

Im Herbst letzten Jahres hatten wir Besuch von Nicole Döriger-Kypke, Claudia Nickeas-Ley und Gisela Bloos vom Tierschutz Ohne Grenzen e.V., die sich unsere Tierschutzarbeit einmal vor Ort angucken wollten.
Mit voll bepacktem Wagen machten wir unsere Runde...Die Hundeherzen begehren so einiges, wenn man zu Ihnen fährt z.B. Futter, Harke, Wasser, Medikamente,...

Sichtlich geschockt über die Verhältnisse, in denen viele Hunde hier leben müssen, kämpften alle 3 immer wieder um Fassung und wir mussten wieder einmal feststellen, dass wir uns ein Stück weit daran gewöhnt haben und aus Selbstschutz auch abgestumpfter darauf reagierten. Wir sehen es jeden Tag, uns sind Grenzen gesetzt und man würde verrückt werden, wenn man diese Distanz nicht aufrechterhalten könnte.
Das heißt aber bei weitem nicht WEGGUCKEN, sondern gerade eben ANPACKEN und immer wieder ein kleines bisschen VERBESSERN…
Es ist ein langer, mühseliger Weg und der eine oder andere von uns hat deswegen die eine oder andere Krise durchleiden müssen... Soviel ist sicher.

Arthur

In einem dieser besagten Ställe hing ARTHUR, ein Pointer Mix, mit noch anderen 11 Kumpels an der Kette. Der Besitzer ist uns bestens bekannt und einer der schlimmeren Sorte. Selten Wasser, zu wenig Futter, alles dreckig, keine Kastrationen erwünscht (obwohl wir über die Jahre schon 3 kastrieren durften... über diesen kleinen Schritt freuen wir uns..) und natürlich versorgt er seine Tiere auch nicht mit Wurm- und Flohmittel.
Er hat in unserem Kreis immer wieder heftige Diskussionen ausgelöst, denn er liegt so gar nicht auf unserer Linie und muss aus dem Programm rausgeschmissen werden. Eigentlich. Denn er benutzt uns, unsere Gelder, um mit dem Tierelend weiterzumachen.
Aber wen wir rausschmeißen wären die Tiere und die lassen uns dann doch immer wieder hinfahren. Jeder der da war, braucht hinterher 1 Woche Verarbeitungszeit, um die Bilder aus dem Kopf zu bekommen.

Heute war, wie gesagt, ein neuer Hund  da und wir tauften ihn ARTHUR. Rappeldürr wie er war, verhieß uns allerdings nichts Gutes und so baten wir den Besitzer einen Leishmaniose Test machen zu dürfen. Klar, warum nicht, wenn es denn nichts kostet.
Wir achten in unserer Gegend sehr darauf, dass an Leishmaniose erkrankte Hunde behandelt werden und sich diese Krankheit nicht auch noch hier ausbreitet. Denn eigentlich ist es keine Sandfliegen  Gegend (diese Fliege überträgt die Krankheit..).

ARTHUR war positiv und schon im vorgeschrittenen Stadium. Die Lymphknoten waren stark geschwollen und die Blutwerte schlecht.
Was dann ins Rollen kam war unglaublich!! ARTHUR war ein Herzensbrecher, wie es im Buche steht. Trotz seines Zustandes genoss er es, von der Kette zu sein, mit den anderen Hunden rumzutollen, ein sauberes Umfeld zu haben, sein regelmäßiges Futter und nicht zu vergessen, seine neue Schlafstätte. In dieser verbachte er sehr viele Stunden, da er regelmäßige Schwächeanfälle hatte... und er nahm einfach nicht zu....
Dann nochmal große Aufregung, denn der Besitzer forderte ihn trotz Krankheit zurück, gerade weil es eben ein Pointer war. Er würde die Medikamente auch geben können... Nach einigem Hin und Her, kam die glorreiche Aufklärungsstrategie, die nicht gelogen ist, nämlich, dass auch seine Kinder erkranken könnten an der Leishmaniose... Er hat entsetzt abgewunken und ARTHUR dufte bei uns bleiben…

Arthur
 

Nicole, Claudia und Gisela hatten alles in Deutschland für ihn arrangiert: weitere mediz. Betreuung, eine liebevolle Pflegestelle, die Kostenübernahme wurde uns zugesichert,....

Aber die Zeit verstrich und ARTHUR wurde nicht kräftiger und somit reisefertig, sondern schwächer. Ein erneuter gründlicherer Test bestätigte uns dann, dass er es wohl nicht schaffen wird.

Und dann kam dieser Tag nach 6 Wochen, die er schon bei Jürgen war. Alle haben ihn versucht zu verdrängen, denn der Wunsch nach vielen unbeschwerten Jahren für ihn war einfach zu groß...

Er fraß nichts mehr, brauchte Infusionen und sein Blick ging immer mehr nach innen,... ARTHUR war einfach zu schwach zum Weiterkämpfen und wir haben dies respektiert, indem wir ihm den Übergang so sanft wie möglich gemacht haben.

 
Arthur
 

ARTHUR  hat es uns sehr, sehr schwer gemacht, ihn gehen zu lassen, aber auch dies hat er uns gelehrt: LIEBE HEISST LOSLASSEN und dem ANDEREN LEID ERSPAREN...

Traurige Grüße, Brigitte Scheichel