Neuigkeiten:
Nach Hause - Teil 2
Nach Hause - Teil 1

![]()
Frühlingsbasar
Wilma
05.03.2012
Mein erster Pflegehund
20.02.2012
![]()
Nach Hause
16.01.2012
Was ist eigentlich..
13.01.2012
Neues von Kasimir
Spendenkonto:
Wenn Sie unsere
Tierschutz- arbeit unterstützen möchten,
überweisen Sie Ihre Spende bitte auf das Konto:
ANIMAL PROTECTION
AND LIFELINE
EUROBANK EFG
BIC / Swift Code: EFGBGRAA
IBAN:
GR3202601360000150200493900
Wenn Sie eine für das Finanzamt gültige Spenden- quittung brauchen, überweisen Sie Ihre Spende bitte auf das Konto von:
Tierschutzinitiative
ohne Grenzen e.V.
email: info@tsi-ohne-grenzen.de
Newsletter
Wir halten Sie auf dem Laufenden
Artgerechte Beschäftigung und Auslastung von Hunden
![]() |
Sie wird alles geben um da raus zu kommen |
| Viele unserer Schützlinge werden im Tierheim abgegeben, weil sich Herrchen und Frauchen der Aufgabe der artgerechten Beschäftigung und Auslastung ihrer Hunde nicht gewachsen fühlen. Dann heißt es, die Halter seien absolut überfordert mit ihrem Hund. Aber was löst denn diese Überforderung des Halters aus? In erster Linie sind das: Mangelnde Erziehung und unzureichende Beschäftigung. Dem kann man entgegenwirken, indem man den Hund anleitet, spielerisch erzieht und ihm eine Aufgabe gibt. |
Was meint man denn eigentlich mit der Formulierung: Art gerecht? |
![]() |
Noch ist er klein und süss . . . |
Eine Vielzahl der Hunde, werden als niedliche Welpen angeschafft. Wenn sie dann in die Pubertät kommen, rüpelhaft und ungehorsam erscheinen, oder wenn sie erwachsen geworden sind und über ein dementsprechendes Kraftpotential verfügen und wie wild an der Leine zerren, werden sie oftmals vernachlässigt und abgegeben, weil wenige die Zeit und Lust aufbringen möchten, sie zu beschäftigen und auszulasten. |
![]() |
Ob alt oder jung, jeder Hund kann immer noch dazu lernen und so zu einem idealen |
Jeder einzelne unserer Hunde ist eine Persönlichkeit, mit seiner eigenen Vergangenheit und individuellem Charakter. |
|
![]() |
Ohne Aufgabe kommt schnell Langeweile auf |
Aber all das kann in einem verantwortungsvollen, neuen Daheim, bei hundeerfahrenen Haltern, umgeleitet und wieder in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Hier sind einfühlsame Menschen gefragt, die sich in die Seele des Hundes hinein versetzen können und ihm gewisse Zeit geben, sich zu akklimatisieren und die Alltäglichkeiten kennen zu lernen. Hierbei ist immer der Besuch einer Hundeschule hilfreich, denn in erster Linie sind es oftmals die Halter, der geschult werden muss, um das Verhalten der Hunde richtig zu erkennen und nicht falsch zu deuten. Unter fachmännischer Anleitung kann man lernen, wie man mit einfachen Verhaltensregeln, den Hunden Sicherheit geben kann. Wenn jemand noch keinerlei Hundeerfahrung hat, dann kann er sie erlernen und sie sich aneignen, wie man richtig mit Hunden umgeht und, wie man sie zu einem ausgeglichenen und sozialen Begleiter erzieht. Für meine Begriffe ist die soziale Bindung an den Menschen am Wichtigsten und die erfährt der Hund durch liebevolle und konsequente Zuwendung. Viele Hunde warten nur darauf, eine Ansprache und eine Aufgabe gestellt zu bekommen, die sie ausführen dürfen. Hunde sind bereits seit Jahrhunderten treue Begleiter des Menschen und durch gezielte Auslese, wurden die heutigen, typischen Rasseneigenschaften heraus gezüchtet. Die heutigen Ansprüche des Hunde-besitzers sind jedoch meistenteils anders. Ihre Hunde sollten in erster Linie ein anspruchsloser Schmusehund sein, der sich mit Wenig zufrieden gibt und wenig Ansprüche stellt. Sind wir Menschen denn auch so anspruchslos geworden und mit wenig zufrieden zu stellen? Wer sich also für einen bestimmten Hund interessiert, sollte sich in aller erster Linie einmal darüber informieren, wozu diese Hunde in ihren Ursprungsländern eigentlich gehalten und gezüchtet wurden, und erkennen, welche Ansprüche sie stellen, um glücklich zu sein. |
![]() |
Aufmerksam und voller Lernwillen |
Handelt es sich um einen Herdenschutzhund, dessen Aufgabe es war, selbstständig die Herden der Nomaden vor Raubtieren zu beschützen, handelt es sich um eine Jagdhunderasse, dessen Leidenschaft das Jagen und Aufzuspüren ist? Was er bewacht oder aufspürt ist egal, ob er sein Haus und Hof bewacht, mich hinter einem Baum aufspürt oder einen geworfenen Ball im hohen Gras. Hauptsache, er wird nach seinen Fähigkeiten beschäftigt. Fragen Sie sich: „Welche Rasse passt zu mir?“ |
|
Auch ein blinder Hund kann Freude am Leben haben wenn er begleitet wird |
Nehmen wir den Labrador als typisches Beispiel: |
![]() |
Ein kleines Kunststück gefällig? |
Suchen Sie sich Rat in Hundeschulen, kaufen Sie sich ein Buch über diese Hunderasse (die von Kennern und Liebhabern dieser Rasse verfasst werden), informieren Sie sich über das Internet und freuen Sie sich darauf, ihrem Hund täglich neue Aufgaben zu stellen, die er bestimmt versucht, mit größter Begeisterung zu lösen. Aber bitte nicht nur die langweilige Runde um den Block mit ihm gehen, damit er sich entleeren kann. Wenn davon gesprochen wird: „Dieser Hund braucht Auslastung und Beschäftigung“ , dann schrecken Sie nicht davor zurück, denn nicht nur junge, große Hunde, sondern auch alte, kleine Hündchen, wollen nicht nur zum Pinkeln in den Garten hinaus geschickt werden, sondern wollen etwas erleben. |
![]() |
Es ist einfach herrlich Hunde beim Spielen zu erleben |
Wer zwei Hunde hält wird erfahren, dass sie viel weniger Arbeit machen, denn sie spielen und toben miteinander und vor allen Dingen sind sie in Gesellschaft, wenn man sie einmal alleine zu Hause lassen muss. Und man muss kein schlechtes Gewissen zu haben, das er jetzt ganz einsam daheim auf einen warten würde. Der normale Alltag kann einem so viele Möglichkeiten bieten, einen Hund zu beschäftigen, indem Sie ihn auf Mauern oder über Baumstämme springen lassen oder, üben Sie das Balancieren darauf mit ihm. Laufen Sie mit ihm im Slalom um Laternenpfosten. Nehmen Sie einen schlichten Pappeierkarton und legen Sie kleine Leckerli hinein und lassen Sie ihren Hund versuchen diese dort herauszuholen. Bringen Sie ihm bei, Ihre Morgenzeitung herein zu tragen, den Regenschirm oder seine eigene Leine beim Spaziergang zu tragen, spielen Sie mit ihm Fußball, werfen Sie Bällchen, Fahren Sie mit ihm Fahrrad, bringen Sie ihm bei, das Pfötchen zu geben oder Männchen zu machen, spielen Sie mit ihm Frisbee, bauen Sie einen Hindernisparcours auf, verstecken Sie sich hinter einem Baum und lassen Sie sich finden, legen Sie eine Spur von duftenden Fleischwurststücken aus, der er folgen soll, üben Sie mit ihm Sitz, Platz und Bleib. |
![]() |
Denken sie einfach mal darüber nach . . . |
Ein Text von Reinhold Bartel |