Hallo, hier bin ich wieder.
Gestern hat mir jemand einen Brief geschrieben. So ganz habe ich das noch nicht verstanden – wie kann jemand nicht sehen können? Aber ich bin ja auch noch klein… vielleicht muss ich erst noch vieles lernen.
Gestern durfte ich wieder raus. Das war schön, ich habe sogar die Matte draußen gefunden, die sonst immer drinnen liegt. Erst war ich ja auf dem Weg zu dem neuen Hund, Sally heißt der glaube ich. Aber dann hat der auf einmal losgebellt – das war mir zu laut, da bin ich schnell umgekehrt.
Also habe ich es mir auf der Matte bequem gemacht. Wieso die jetzt draußen liegt… keine Ahnung. Jo hat irgendwas gemurmelt von wegen Katzenklo verfehlt oder so… ich weiß wirklich nicht, was mein Klo mit der Matte zu tun hat. |
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Hier noch einmal die Adventsgeschichte: |
Anfang April bekamen wir Besuch von Brigitte Scheichel. Sie kam mit einem VW-Bus, vollgepackt mit Hunden aus Kreta. Nachts um halb drei kam sie an.
Wir machten erstmal mit jedem Hund eine Pipirunde bei uns ums Haus, wobei uns ein „aufmerksamer“ Nachbar beobachtete.
Da wir uns lange nicht gesehen hatten, gab es eine Menge zu erzählen und so wurde es recht spät, bis wir uns schlafen legten.
Am nächsten Morgen waren wir mit Herrn Zedler aus Hamburg verabredet, der die meisten Hunde abholen und in Norddeutschland zu Pflegestellen bringen sollte.
Also klingelte der Wecker früh, und kaum waren wir aufgestanden, klingelte es an der Tür. Die Polizei stand da. Der „aufmerksame“ Nachbar hatte dort angerufen und etwas von „illegalem Hundehandel“ gesagt. |
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Brigitte zeigte den Polizisten ein paar Hundepässe und gab ihnen eine Broschüre von APAL. Auch Elsas Pass war dabei (wer Elsa ist, könnt ihr auf der Homepage von Finikas.de sehen). Die Polizei war sehr verständnisvoll und schüttelte über den Nachbarn auch nur den Kopf. Das war geklärt.
Dann war auch schon Herr Zedler da. Da wir die Übergabeaktion nicht vor der Haustüre machen wollten und die Hunde außerdem noch laufen, fressen und trinken mussten, fuhren wir zu unserem Gartengrundstück. Die Welpen ließen wir im Garten springen und spielen, die Großen machten eine Runde und wurden auf dem Nachbargrundstück an Bäume gebunden. Dort bekamen sie Fressen und zu Trinken.
Bis auf zwei Welpen luden wir die Hunde in Herrn Zedlers Wohnmobil und er machte sich auch gleich auf den Weg.
Anschließend luden wir die bei uns gesammelten Transportboxen aus dem Süddeutschen Raum, die zurück nach Kreta mussten, in Brigittes VW-Bus. Wie ausgemessen passten die Boxen und Softtaschen in den Bus.
Danach fuhren wir erst mal wieder zu uns nach Hause, wo wir gemütlich frühstückten.
Brigitte wollte noch ein kleines Nickerchen machen, da sie in der Nacht ja wieder zurückfahren wollte.
Wir fuhren mit den zwei übriggebliebenen Welpen auf die Autobahn Richtung Würzburg. Bei Tauberbischofsheim trafen wir uns mit zwei Frauen von einer Pflegestelle, die die Welpen übernahmen. Nach fünfmaligem Verabschieden machten wir uns wieder auf den Heimweg.
Als wir zu Hause ankamen, stellten wir fest, dass Brigitte, anstatt zu schlafen, das Frühstücksgeschirr gespült hatte. |
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Am Abend machten wir uns Gedanken, wohin wir zum Essen gehen. Aus Spaß schlugen wir vor: „Zum Griechen!“ Worauf uns Brigitte den Vogel zeigte. Genau das war die Reaktion, die wir erwartet hatten. Letztendlich gingen wir zum Italiener.
Nach einem gemütlichen Essen im Biergarten wollten wir uns auf den Heimweg machen. Brigitte ging noch auf die Toilette, zu der man über eine Treppe im Außenbereich gelangt. Kurz bevor sie wiederkam, fuhr ein Polizeiauto vor. Der Beifahrer stieg aus und verschwand in der Pizzeria. Brigitte kam die Treppe hoch, plötzlich gab das Polizeiauto Lichthupe. Wir riefen: „Brigitte, Polizei für dich“ Brigitte schlug die Hände vors Gesicht und sagte:“Oh nein, nicht schon wieder!“ Als wir gingen, mussten wir direkt am Polizeiauto vorbei. Der Fahrer lehnte sich zum Fenster raus und fragte Brigitte mit freundlicher Stimme: „Na, haben Sie alle Tiere gut versorgt?“ Er bemerkte noch, dass er nicht verstehe, weshalb der Nachbar gleich die Polizei alarmiert und nicht selbst gefragt hatte, was hier vorgehe. |
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Um 22:00 Uhr verabschiedeten wir uns von Brigitte, die sich wieder auf den Weg nach Kreta machte.
Für uns ging ein ereignisreicher Tag zu Ende. Wir waren froh und glücklich, diese Aktion miterlebt zu haben. Und freuen uns auf das nächste Mal.
Albert und Elli |
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Heute durfte ich nicht raus. Ich war den ganzen Tag alleine! Und drinnen! Nicht mal Lina war da!
Ich war ja ein bisschen sauer, da lassen die mich den ganzen Tag alleine und der Ofen war auch nicht an. Lina kam irgendwann und hat mir erzählt, dass sie am Strand war und zwei Stunden lang rumlaufen durfte – wohin sie wollte.
Das fand ich ungerecht. Obwohl sie mir auch gesagt hat, dass ich sogar auch erst mit sollte. Aber dann haben wohl alle gedacht, ich bin noch zu klein für den großen Strand und das Meer.
Ich will mich ja nicht beschweren, denn ich finde das schon ganz klasse hier. Es ist fast immer warm und ich kann hier machen was ich will. Naja, fast… Aber es ist immer genug zu Fressen und zu Trinken da und ständig kommt irgendjemand und bringt mich zum Schnurren. Jo freut sich immer total, wenn ich einfach los schnurre. Sogar wenn er mir diese komische Paste ins Maul schmiert oder an meiner verletzten Pfote rumfummelt. Ich muss zugeben, dass ich so viel schnurre, weil es mir richtig gut gefällt hier. Heute war mir zwar langweilig – aber vielleicht ist so ein Tag zum Ausruhen auch mal ganz gut. Ich hatte jedenfalls genug Zeit, mir auszudenken was ich Morgen mal so anstelle. |
Heute ist Nikolaus Tag und was es morgen zu erzählen gibt, verrate ich euch nicht! |